Tipps

Warum Eichenparkett:

Durch die erstaunliche Festigkeit dieser Baumart ergibt sich eine im Vergleich zu anderen Holzarten enorme Langlebigkeit des Eichenparketts. Wegen der hohen Dichte saugt das Eichenholz die Feuchtigkeit weder von der oberen noch von der unteren Seite auf. Man braucht also keine Angst zu haben, dass auf dem Fußboden vergossenes Wasser das Eichenparkett beschädigt oder das Parkett mit der Zeit zu verrotten beginnt. Eine weitere Besonderheit dieser Holzart und deren Verarbeitung bietet den Vorteil, dass die Eichenparkettbretter beim Verlegen sehr dicht und sicher auf dem Untergrund liegen und deshalb das Knarren und Quietschen des Eichenparkettfußbodens auch nach vielen Jahren verhindern. Zudem verfügt das Eichenholz über gute schalldämmende Eigenschaften. Das Eichenparkett benötigt keine besondere oder schonende Behandlung. Im Vergleich zu anderen Holzarten ist die Oberfläche kratzfester und stabiler – ein Vorteil, wenn z. B. ein schwerer Gegenstand darauf stürzt. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist seine Widerstandsfähigkeit gegenüber Schimmelpilz.

Feuchtigkeit

Unter Einhaltung des richtigen Raumklimas von 18–20 °C und einer ständigen relativen Luftfeuchtigkeit von 50–60 %, hat sich das Eichenparkett auf der Fußbodenheizung jahrzehntelang zur besten Zufriedenheit der Kunden erprobt. Die Oberflächentemperatur des Parkettbodens sollte 26 °C nicht überschreiten.

Pflegen und Reinigen

Bei der Reinigung von versiegelten Parkettböden sollten folgende Punkte beachtet werden:

- Es darf kein Wasser oder Reinigungsmittel nach der Pflege oder Reinigung auf der Parkettfläche zurückbleiben.

- Reinigungsautomaten oder Dampfreiniger dürfen auf Parkett nicht eingesetzt werden.

- Aggressive Reinigungsmittel können die Versiegelung angreifen, daher nur geeignete Reinigungsmittel für das Parkett verwenden.

- Die gute Reinigung erfolgt mit einem ausgewrungenen Tuch oder einem nebelfeuchten Lappen. Wischtücher aus Mikrofasern können die Oberfläche angreifen.

Geölte Parkettböden

Die geölten Parkettböden sollten, wie auch andere Böden, regelmäßig gereinigt werden, da die Oberfläche durch Schmutz beeinträchtigt werden kann. Für die Trockenreinigung eignen sich am besten der Besen, das Staubtuch (ohne Mikrofaser) oder der Staubsauger (mit Parkettdüsen). Für Verschmutzungen, die sich trocken nicht entfernen lassen, und in wenig genutzten Bereichen ist es empfehlenswert, den geölten Parkettboden mit entsprechenden Pflegemittel feucht zu reinigen. Wir empfehlen dafür die hochwertigen Holzbodenseifen unseres Partners Rubio Monocoat. Damit geölte Flächen in Bestform bleiben, bietet Rubio Monocoat auch ein umfangreiches Sortiment an verschiedenen Pflegeprodukten für diverse Fleckenentfernungen (wie z. B. Fett-, Kalk-, Säure- oder Wasserflecken) an.

Fußbodenheizung

Parkett ist als Bodenbelag für die Fußbodenheizung gut geeignet. Ein wichtiger Punkt bei der Parkett-Fußbodenheizung, ist die Auswahl des Holzes. Holz ist ein hygroskopischer Baustoff, das heißt, es passt sich an die jeweiligen raumklimatischen Bedingungen an. Man sollte also auf Hölzer zurückgreifen, die ein niedriges Quell- und Schwundverhalten haben. Als besonders gut hat sich die Holzart Eiche erwiesen, die ihre Form bei Temperaturschwankungen kaum verändert. So können bei der Fußbodenheizung Fugenbildungen weitgehend vermieden werden und der Boden bleibt optisch einwandfrei und länger haltbar.

Parkett im Badezimmer und in der Küche

Parkett in Wohn- und Schlafräumen ist heute an der Tagesordnung. In Feuchträumen, wie Küche und Badezimmer, hält sich dagegen noch zu oft das Vorurteil, dass sich Holz und Wasser oder hohe Luftfeuchtigkeit nicht vertragen. Aber es gibt heute entsprechendes Parkett, welches den besonderen Belastungen in Feuchträumen wie Küche oder Badezimmer durchaus gewachsen ist. Es erfordert allerdings eine fachgerechte Verlegung und eine dauerhafte ordentliche Pflege. Besonders gut geeignet sind harte Hölzer wie Eiche, da sie nur sehr wenig auf Nässe reagieren und kaum aufquellen. Daher schadet eine kurzzeitige hohe Luftfeuchtigkeit ebenso wenig wie kleine Pfützen, welche z. B. beim Laufen mit nassen Füßen entstehen. Denken Sie rechtzeitig daran, wie auch bei allen anderen Bodenbelägen, den Parkettboden bei nassen Spuren zu wischen und den Raum bei hoher Luftfeuchtigkeit zu lüften.


Bitte beachten Sie: Der Inhalt auf dieser Webseite basiert auf unserer langjährigen Erfahrung und dient nur als allgemeine Information. Daher tragen wir für den Inhalt keine Gewähr. Lassen Sie unsere Produkte durch einen qualifizierten Spezialisten fachgerecht verlegen!



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